{"id":778,"date":"2017-05-09T16:30:27","date_gmt":"2017-05-09T15:30:27","guid":{"rendered":"http:\/\/christiankaiser.ch\/talk\/?p=778"},"modified":"2017-05-08T04:16:07","modified_gmt":"2017-05-08T03:16:07","slug":"happy-birthday-buddha","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christiankaiser.ch\/talk\/happy-birthday-buddha\/","title":{"rendered":"\uc0dd\uc77c \ucd95\ud558 \ud574\uc694, \ubd80\ucc98\ub2d8 \u2013 Happy birthday, Buddha"},"content":{"rendered":"<p>Am 3. Mai hatte Buddha Geburtstag. Jedenfalls dieses Jahr, denn seine Anh\u00e4nger richten sich nach dem Mondkalender. Die Koreaner (zu je rund 30% Buddhisten,\u00a0Christen\u00a0oder\u00a0konfessionslos) feierten das mit dem <strong>Lotus-Laternenfestival<\/strong>. Schon zwei, drei Wochen vorher hatten sie begonnen, bei den Tempeln bunte Lampions aufzuh\u00e4ngen und kurz darauf wurden dann\u00a0in der\u00a0ganzen Stadt\u00a0die\u00a0Strassen bunt beh\u00e4ngt.\u00a0Am Wochenende vom 28.\/29. April fand\u00a0das\u00a0grosse Geburtstagsfest statt, mit einem Umzug auf der Jung-gu am Samstagabend und einem Strassenfest am Sonntag. Und nat\u00fcrlich wurde in allen Tempeln gefeiert, speziell im Jogye-sa.<\/p>\n<p>Die Glockenstrasse (deutsch f\u00fcr <strong>Jung-gu<\/strong>) ist die 12-spurige Hauptstrasse durch Seoul. Normalerweise ist es f\u00fcr Fussg\u00e4nger fast unm\u00f6glich, sie zu \u00fcberqueren, doch f\u00fcr den grossen Umzug war sie f\u00fcr den Verkehr gesperrt worden.\u00a0Am Rand der Strasse waren in abgesperrten Bereichen Plastikst\u00fchle aufgereiht worden.\u00a0Wir erkundigten uns naiv, wieviel denn der Eintritt kosten w\u00fcrde, und staunten, als die freiwilligen Helfer uns beschieden, dass die Pl\u00e4tze gratis seien. Also setzten wir uns und erhielten gleich einen Lampion. Die \u00e4ltere Dame, die uns die Kerze anz\u00fcndete, konnte kein Englisch, doch ein anderer Gast \u00fcbersetzte ihren Wortschwall: Die Pl\u00e4tze, auf die wir uns gesetzt h\u00e4tten, seien nicht gut genug f\u00fcr uns Touristen, meinte sie; wir sollten doch auf der nahen Trib\u00fcne Platz nehmen. Wow, welche Gastfreundschaft! Wir lehnten aber dankend ab und genossen den Umzug von den \u00abbilligen Pl\u00e4tzen\u00bb aus. W\u00e4hrend mehr als zwei Stunden zogen dann die verschiedenen Gruppen vorbei, jede mit ihren grossen Laternen und einige mit Musikanten oder Tanzgruppe, ganz Seoul schien an diesem Umzug teilzunehmen. Sch\u00f6n war das!<\/p>\n<p>Am Sonntag schauten wir uns den <strong>Jogye-sa<\/strong> Tempel an, dessen Vorplatz vollst\u00e4ndig von Lampions \u00fcberdeckt war. Dieser eindr\u00fcckliche und sinnliche Baldachin musste aus tausenden solchen Laternen bestanden haben! Am nahen Strassenfest interessierten uns vor allem die diversen Essst\u00e4nde. Am besten waren eindeutig die taiwanesischen Gem\u00fcse-Pfannkuchen, da mussten wir sogar ein zweites Mal am Stand vorbei.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Inzwischen ist dieser Monat in Seoul schon wieder vor\u00fcber. Zwar hatten wir schon vor ein paar Tagen begonnen, uns auf die bevorstehende China-Reise vorzubereiten, und wir freuten uns auch sehr auf die Weiterreise, doch fiel es uns so schwer wie noch nie zuvor, unsere Unterkunft zu verlassen. Wir hatten unser sch\u00f6nes \u00abH\u00fcsli\u00bb und die verwinkelten Gassen\u00a0im Quartier wirklich lieb gewonnen. So kam in den letzten Tagen auf dem Heimweg jeweils schon ein wenig Wehmut auf, im Wissen darum, dass wir bald\u00a0weiterziehen w\u00fcrden\u2026<\/p>\n<p>Seoul wird uns also in sehr guter Erinnerung bleiben. Nun sind wir auf dem Weg nach China, und was\u00a0wir\u00a0dort erleben werden, wird hier schon bald zu lesen sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 3. Mai hatte Buddha Geburtstag. 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